Freitag, 16. September 2016

Schächten


Und wieder ein unbequemer Artikel zu einem 
unbequemen Thema, das viele nur allzu gerne 
ausblenden und totschweigen möchten - aus 
falscher Toleranz, aus Angst vor "Rassismusvor-
würfen", aus Gefallsucht und vielleicht auch aus 
Mangel an Selbstbewusstsein vor den eigenen 
Werten und Gesetzen :-(

Wir echauffieren uns über Schlachthofskandale - 
aber nehmen hin, dass Tiere illegal abgeschlachtet 
werden und horrende Qualen durchleiden.

Juhu! Es lebe die Religionsfreiheit, in deren Namen 
vielleicht schon bald auch Vielweiberei, Kinderehe, 
FGM und die Hetzjagd auf Homosexuelle und Leicht-
bekleidete möglich sein wird. Weil wir ja eine schlim-
me Geschichte aufzuarbeiten haben (vermutlich noch 
in 1000 Jahren, wenn die Menschheit sich nicht schon 
vorher gegenseitig auslöscht) und im Geschichtsunter-
richt bis zum Erbrechen die ewige Schuld 
eingetrichtert bekommen haben.

Vor 2 Jahren durfte man noch gegen das Schächten 
sein und Kritik an Zuständen äußern, ohne ein braunes 
Tuch übergeworfen zu bekommen. Wie schön, dass 
wir heute kurzerhand alles, was nicht dem neuen Main-
stream und der "Wir-bekommen-Menschen-geschenkt"-
Hysterie entspricht, als rechts bezeichnen kann. 


(Weiterleitung)

 
"(...) Wenn das unbetäubte Schächten so sanft und 
schmerzlos abgeht, wie im o. g. Artikel dargestellt, 
wieso muss ein Tier dazu überhaupt gefesselt werden? 
 Zum Streicheln muss man ja auch kein Tier fesseln! 
Wie stellt sich der Autor das schonende Fesseln, Um-
werfen und das Kopf zu Boden Drücken eines Paar-
hufers zwecks Schächtung vor? Soweit mir bekannt 
ist, erleidet jedes Tier dieser Säugetiergruppe dabei 
bereits ohne Schächtschnitt, und ohne dass es vorher 
verprügelt, getreten oder sonst wie misshandelt wird 
(wie Videodokumente zahlreicher, von Muslimen weit-
gehend unbeanstandeten Schächtungen – siehe z. B. 
im Portal von Animals Australia – weltweit 
belegen) blanke Todesangst. (...)

Genau hierin liegt der generelle und für das betroffene 
Tier große Unterschied zwischen Schächten und Schlach-
ten. Beide Varianten sind ohne Betäubung mit unerträg-
lichen Schmerzen und Todesangst verbunden, bei unbe-
täubten Schächten jedoch mit einer zusätzlichen Extra-
dosis an Qualen durch die Schnittschmerzen bei der 
Durchtrennung von Kehlkopf, Luft- und Speiseröhre, 
mehrerer großer Halsnerven (bei weiterhin intaktem 
Spinalnerv des Rückenmarks) sowie die Erstickungs-
panik durch Verschlucken von eingeatmetem 
Blut und Mageninhalt. 

Allerdings sind Tiere nach dem Kehlkopfschnitt nicht 
mehr zum Brüllen befähigt – Vokalisieren nennt man 
das in wissenschaftlich neutraler Fachsprache. Das ist 
bequemer für die Akteure des Geschehens und schont 
die Nerven der beteiligten Personen. Auch nachträgliche 
Bewegungen werden von den betroffenen Tieren (zu-
mindest Schafen) wohl weitgehend deshalb unterdrückt, 
weil sie zusätzliche Schmerzschübe in der klaffenden 
Halswunde bewirken, die das betroffene Tier selbst-
verständlich zu vermeiden sucht. (...)"

 

Freitag, 9. September 2016

Tierversuche in Österreich


"(...) Das ist auch schon alles, was ich über 
Grundsätze zu sagen habe. Ich habe schon 
1982 eine Studentengruppe gegründet, die 
sich über Grundsätze zu Tierversuchen unter-
halten hat. 30 Jahre später ist noch immer 
nichts anders. Ich bin also zu alt, um mich 
Grundsatzfragen zu stellen, ich möchte ganz 
konkrete Veränderungen jetzt und hier. 

Und ich möchte daher über das Tierversuchs-
gesetz sprechen, und ich möchte über die 
jetzigen Tierversuche sprechen, die heute hier 
stattfinden in Österreich und ob wir das 
wollen, oder ob wir das nicht wollen.

Stichwort "intellektuelle Redlichkeit": Ich kann 
darüber gar nicht sprechen, weil ich es gar nicht 
weiß! Niemand hier weiß, was für Tierversuche 
in Österreich stattfinden! Das ist nämlich ein 
Staatsgeheimnis! Man darf nichts davon erfah-
ren, es ist ein totales Geheimnis, und niemand 
darf wissen, was für Tierversuche stattfinden.

Und da möchte ich schon fragen: Hat das Volk 
in einer Demokratie das Recht zu wissen, was 
mit seinen Spendengeldern passiert, wie mit 
Tieren umgegangen wird in seinem Namen - 
oder hat es dieses Recht nicht? Und das ist 
schon meine erste Frage an das Podium und 
insbesondere an den Herrn Wissenschaftsmi-
nister. Hat es dieses Recht, und wenn ja, wird 
das im neuen Tierversuchsgesetz umgesetzt? (...)"

DDr. Martin Balluch (VGT)


Warum essen Menschen Fleisch?


"(...) Warum essen Menschen weiterhin Fleisch, 
obwohl sich immer mehr herumspricht, dass 
der Konsum von Fleisch gesundheitlich nicht 
notwendig oder sogar schädlich ist, die Fleisch-
produktion die Umwelt stark belastet und 
zudem Tieren sehr viel Leid zufügt?

Der Wechsel zu einer pflanzenbasierten und im 
besten Fall veganen Ernährung könnte diesen 
Missständen entgegenwirken und würde gleich-
zeitig nach vorliegenden Studien die weltweite 
Ernährungssicherheit verbessern. 

Aber bisher sind nur wenige Menschen bereit, 
diesen Schritt zu tun. Der Fleischkonsum ist in 
den westlichen Industrieländern weiterhin auf 
sehr hohem Niveau und höchstens leicht rück-
läufig, in den Entwicklungsländern steigt 
er sogar rapide. Der Anteil vegetarisch lebender 
Menschen ist in allen Ländern der Welt, mit der 
einzigen Ausnahme Indien, gering, der Anteil 
vegan lebender Menschen ist sogar sehr gering. 

Was kann getan werden, um dies zu ändern? (...)"

 
Zum gesamten Artikel:
.vegan.eu/strategien


Pig Farms



Pig Farms 

An Animal Equality Documentary

 
"Animal Equality has carried out an exhaustive 
investigation into Spanish pig farms, documenting 
the lives and deaths of pigs over a period of more 
than two years - from August 2007 until May 2010 - 
on farms and in slaughterhouses throughout Spain."


https://vimeo.com/13122374


Schreckliches Tierleid in China!



"Kein Bär sollte jemals gezwungen werden, 
über Gegenstände zu springen, auf seinen 
Händen zu laufen oder andere schmerzhafte 
„Kunststücke“ vorzuführen. Häufig kommen 
dabei Gewalt und Einschüchterung zum Einsatz. 

Zum Foto, das hier zu sehen ist: Die Bären wer-
den gezwungen auf zwei Beinen zu stehen. Tun 
sie es nicht, werden sie erdrosselt. Das Leid 
dieser Tiere ist unvorstellbar. Und wir wollen 
es bewusst auch zeigen."

Harald Ullmann, 
Peta Deutschland e. V.

 


Wohin mit all den Tieren?!


"(...) Wenn wir keine Tiere mehr essen, dann 
wird die Nachfrage wegbrechen und es werden 
keine mehr produziert. Aber das wird niemals 
schlagartig passieren sondern graduell. Und die 
Nachfrage würde damit langsam sinken. 

Und dementsprechend würde auch die Produktion 
zurückgefahren. Die Produktion bei sinkender Nach-
frage weiter konstant zu halten, wäre marktwirt-
schaftlicher Irrsinn. Auf Dauer kann sich niemand 
leisten etwas zu produzieren, was niemand haben 
will - außer Blödsinn vielleicht. (...)"

 
Zum vollständigen Beitrag:
https://youtu.be/1zwuPTfxKsI


Montag, 5. September 2016

Wurzel aller Tyrannei


"Es gibt Mütter, die stolz darauf sind, 
wenn ihre Kinder Tiere quälen, wo dies 
doch die Wurzel aller Tyrannei und des 
Verrates ist, welche da sprießt und groß 
und stark wird und sich entwickelt 
zur wahren Saat des Bösen."

Michel de Montaigne (1533 - 1592), 
Philosoph, Poet und Politiker


http://www.paktev.de


We are all 269


"(...) We must understand that the killing 
is not only done by the knife holders but 
also by those who consume and pay 
for this death and suffer. (...)"

 


Schächten ist Tierquälerei



"Es liegt ein klarer Fall von Tierquälerei vor. 
Und es kann nur so sein, dass diese Aus-
nahmen nicht mehr zugelassen werden. 
Und damit muss das Gesetz geändert 
werden. Das ist unsere Position."

Dr. Ernst Breitling,
Tierarzt, ehem. Präsident Bundestierärztekammer



www.swr.de/schaechten-tierquaelerei-

www.pro-iure-animalis.de/schaechten

https://prezi.com/im-namen-des-herrn



Samstag, 3. September 2016

Are humans designed to eat meat?


A presentation by Milton Mills, M.D.

"The major causes of death in Western countries 
are cardiovascular diseases and cancers. 

Abundant medical research linking these diseases 
to dietary and lifestyle factors, guidelines advanced 
by the American Heart Association, the American 
Cancer Society, and the Surgeon General, among 
others, counsel Americans to sharply reduce animal 
foods consumed and replace them with fruits, 
vegetables, and whole grains. In effect, they are 
recommending a more plant-based diet, which begs 
the question: Are humans designed to eat meat?"

 


Freitag, 2. September 2016

Akte Fleisch (Dokumentation)



Eine Doku über die gesundheitlichen Folgen 
des Fleischkonsums und die Auswirkung auf 
den Klimawandel und die Umwelt:

 


Die Wahrheit brennt ...



"Seit ich vegan geworden bin, ist mir klar 
geworden: Je weiter Du Deine Augen öffnest, 
desto dunkler wird die Welt. Egal, wie sehr 
Du Dich bemühst, Du kannst sie nie fest genug 
schließen. Die Wahrheit brennt ein immerwäh-
rendes Bild des Leidens in Deine Netzhaut. 

Von nun an wirst Du auf ewig verstehen, dass 
das Ignorieren des Schmerzes anderer das 
Brutalste ist, was wir als Wesen mit Bewusst-
sein zu tun in der Lage sind. Trägheit ist 
die Plage der Welt."

Bianca Nicole Valle


 


allgemeine Pflicht der Menschlichkeit



"Es gibt eine gewisse Achtung und eine all-
gemeine Pflicht der Menschlichkeit, die uns 
verbindet nicht nur mit den Tieren, die Leben 
und Empfindung haben, sondern sogar mit 
Bäumen und Pflanzen. Dem Menschen sind 
wir Gerechtigkeit schuldig, Milde und Wohl-
wollen aber den anderen Geschöpfen, gegen 
die man milde und wohlwollend sein kann."

Michel de Montaigne (1533 - 1592), 
eigentl. Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, 
franz. Philosoph und Essayist


http://offene-bibel.de/forum/weltvegantag


Das war's! Nie wieder ...


"Vor einigen Jahren sah ich auf Facebook ein Bild. 
Auf dem Bild wurden Schweine aus Ontario zum 
Schlachthof transportiert. Da waren Leute, die 
ihnen durch die Luftlöcher im Transportanhänger 
Wasser gaben. Mit diesem Bild fing alles an.

Vom Beruf bin ich Bauhandwerker, ich arbeite 
hauptsächlich am Highway 401, das ist die längste 
Schnellstraße in Ontario, Kanada. An dem Tag als 
das Bild aufgenommen wurde, passierte ein schlim-
mer Unfall genau in unserem Blickfeld. Es war 
eiskalt an diesem Tag und der Verkehr staute sich 
aufgrund des Unfalls genau an unserer Baustelle.

In dem Wagen, den ich rangierte, hatte ich die Hei-
zung voll aufgedreht, und war dick eingepackt. 
Neben mir war der Verkehr komplett zum Erliegen 
gekommen. Ich sah mich um auf dem Highway und 
da war dieser Tiertransporter, der Schweine nach 
Quebec brachte. An diesem Tag wurde mir der Zu-
sammenhang klar. Ich sah diesen armen Tieren in 
die Augen und wusste, dass sie in den Tod 
geschickt werden würden.

Es waren zu diesem Zeitpunkt -36°C und sie froren 
bitterlich! Ihre Haut war rot und auf ihren Gesichtern 
bildete sich Eis. Mir rutschte das Herz in die Hose. Sie 
taten mir unendlich leid und ich sagte mir: “Das wars! 
Nie wieder werde ich einem anderen Lebewesen 
Leid zufügen!" Diesen Moment habe ich nie bereut.”

Chris Mills


 


Warum vegan leben? 5 gute Gründe



"Immer mehr Menschen entscheiden sich für 
eine pflanzliche Lebensweise. Die Gründe für 
eine vegane Ernährung sind vielfältig: Ethik 
und Moral spielen eine große Rolle, aber auch 
der Umweltschutz, die Welthungerproblematik, 
die eigene Gesundheit oder der Geschmack 
sind vielen Menschen wichtig."

 


Diplomarbeit über vegane ernährte Hunde & Katzen


"Ergebnisse der Blutuntersuchungen von 
veganen Hunden zeigten keine signifikanten 
Unterschiede in allen untersuchten Parametern 
zu Hunden die mit einer herkömmlichen Diät 
tierischer Inhaltsstoffe gefüttert wurden. 

Erwartete signifikant niedrigere Eisen- und Coba-
laminwerte in vegan ernährten Hunden konnten 
nicht beobachtet werden.

Zwei der 20 Hunde wurden mit einer eigens zu-
sammengestellten und zubereiteten supplemen-
tierten Diät gefüttert und zeigten ebenso 
keine signifikanten Abweichungen."

 


UK pig farms



"Between January and May 2016, Animal Equality 
investigators filmed inside three typical but ran-
domly chosen UK pig farms and found shocking 
conditions at each, including one owned by the 
British Pig Executive Chair who recently received 
a Queen’s honour for her work on pig welfare."

 


Unterhaltungssklaven


"Ein Ermittler von PETA Asia konnte mehrere 
Stunden Filmmaterial in Zirkussen wie diesem 
und anderen Tiertrainings-Zentren in China 
aufnehmen – und fast jede Sekunde des Films 
ist das pure Grauen."


www.e-activist.com/ea-campaign


Freitag, 26. August 2016

Protecting the Vulnerable


"One of the problems with our world is 
that men are taught to destroy and not 
to protect. The best use of strength is 
caring for and protecting the vulnerable."


Mittwoch, 10. August 2016

Religiöse Blutbäder



In nahezu jeder Religion finden sich Blutbäder 
für irgendwelche Opferfeste.

Die Christen fressen Lämmer, Gänse und Karpfen, 
wenn sie meinen, ihren sich selbst verliehenen 
Status als "Krone der Schöpfung" unter dem Deck-
mantel der Nächstenliebe feiern zu müssen.

Und auch unter den Buddhisten gibt es genügend 
Menschen, die das Prinzip Ahimsa / Gewaltlosigkeit 
alles andere als überzeugend umsetzen, wenn sie 
meinen, Tiere von diesem Gesetz ausschließen 
zu müssen.

Fatal ist es, wenn in Ländern mit christlicher Mehr-
heit zugunsten Andersgläubiger Tierschutz HINTER 
solch einen (für mich, tut mir leid) Schwachsinn 
wie Religion gestellt wird.

Religion MUSS Privatsache sein. Das Recht auf Reli-
gionsfreiheit darf nicht das Leid anderer einschließen, 
egal, ob es ums Schächten, um Genitalverstüm-
melung, Zwangsehen, Homo-Hass usw. geht.

Mir ist keine einzige Religion bekannt, in der den 
Menschen verboten wird, sich rein pflanzlich zu er-
nähren - vielmehr weist vieles darauf hin, dass Liebe 
AUCH zum Tier ursprünglich ein Leitgedanke war.

Von daher Danke an die Niederlande, dass sie diesem 
grausigen Blutbad, das mehr mit Satanismus als 
mit Religion zu tun hat, ein Ende bereiten.

Wenn man etwas einem Gott opfern möchte, sollte 
dies etwas sein, an dem das Herz hängt. Ein persön-
licher Gegenstand, notfalls Geld (daran dürften die 
meisten eh vorrangig hängen), eine Angewohnheit 
usw. Aber niemals ein unschuldiges Lebewesen.

Vermutlich muss man Atheist sein, um diesen Irrwitz 
hinter diesen Opferfesten - gleich, welcher 
Glaubensrichtung - zu erkennen ...